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Tipps & Tricks – 12 Tricks die schon analoge Bilder besser machten

Tipps & Tricks – 12 Tipps die schon analoge Bilder besser machten

1. Wenn die Sonne lacht, nimm die Blende 8

Diese Blendeneinstellung ist bei hellem Licht meist der beste Kompromiss Bilddetails zu retten. Automatische Belichtungsprogramme schwächeln in dieser Disziplin mitunter und verfälschen die Farben.

2. Bewegung möglichst mit offener Blende fotografieren

Diese Regel bezieht sich auf Objekte in Bewegung. Denn je offener die Blende (= kleine Blendenzahl), desto kürzer die Verschlusszeit. So verschwimmt die Bewegung nicht, sondern kann eingefroren werden.

3. Die offene Blende sorgt für einen unscharfen Hintergrund

Je offener die Blende, umso geringer ist auch die Schärfentiefe, was den Hintergrund wunderbar verschwimmen lässt. Dazu passt auch: „Nimmst du Blende 2.8, erscheint das Bokeh in wahrer Pracht“.

4. Ist die Blende geschlossen, so erhältst Du eine grosse Tiefenschärfe

Die Schärfentiefe nimmt zu, je grösser die Blendenzahl gewählt wird (d.h. je „kleiner“, also geschlossener die Blendenöffnung ist). Mit Werten über 8 bis 11 gelingt es, nicht nur den Vordergrund scharf zu stellen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Verschlusszeit oder die ISO-Zahl erhöht werden muss.

5. Nutze die Goldene Stunde

Die sogenannte Goldene Stunde der Fotografie findet zwei Mal pro Tag statt, in der Stunde nach Sonnenaufgang und in der Stunde vor Sonnenuntergang. Das bedeutet: Die Sonne steht tief, taucht alles in orange-rötliches Licht, bewirkt lange Schaftten und schafft einfach eine schöne Atmosphäre. Die Sonne, »the photographer’s little helper».

6. Mittags macht der Fotograf seine Pause

Die grelle Mittagssonne wird von Fotografen häufig gemieden, da das starke Licht dunkle Bildteile verschlucken und helle ausbrennen kann. Deshalb also Siesta, um später ausgeruhter und bei besseren Lichtverhältnissen wieder ans Werk zu gehen.

7. Vergiss die blaue Stunde nicht

In der Stunde des Sonnenuntergangs ist der Himmel besonders blau. Die Kontraste sind abgemildert und das Licht hat eine besonders schöne Stimmung. Anschliessend gilt: „Fast schon Nacht? Dann nimm Blende 2,8.“ Ach ja, „schöne Stimmung“ ist üblicherweise der beste Indikator, um zur Kamera zu greifen. Die Kunst besteht dann darin, die schöne Stimmung auch auf das Bild zu übertragen….

8. Vorsicht mit dem Blitz

Gegensätze ziehen sich auch bei einfachen Regeln scheinbar an, denn: „Scheint keine Sonne durch die Ritzen, musst du schleunigst blitzen.“ Doch Vorsicht mit dem direkten Blitz, sonst werden die Gesichter im Gegensatz zum Hintergrund zu stark überbelichtet.

9. Achte auf die ISO-Zahl

Wer lieber auf einen Blitz verzichtet, sollte zuerst die Blende öffnen und sich dann Verschlusszeit sowie ISO-Einstellung zuwenden. Dabei warnt folgender Satz vor dem Rauschen ab einer zu hohen ISO-Einstellung (je nach Kamera ab ISO 800 bis 1600).

10. Auf den Standpunkt (Blickwinkel) kommt es an

Manchmal ist es besser die Seite zu wechseln, sich einen höheren Punkt zu suchen oder auch mal in die Knie zu gehen, um einen guten Bildausschnitt zu bekommen. Eine gute Bildkomposition ist mitunter auch die Kunst des Weglassens.

11. Der Hintergrund ist genauso wichtig wie der Vordergrund

Der Hintergrund eines Bildes sollte in der Regel ruhig und nicht zu farbenfroh sein, sonst lenkt es den Betrachter störend vom eigentlichen Motiv ab. Bei Landschaftsaufnahmen gilt die Regel umgekehrt, denn um den Aufnahmen Tiefe zu verleihen, stimmt dort der Satz: „Vordergrund macht Bild gesund.“

12. Das Raw Format

Kann Ihre Digitalkamera Bilder im RAW-Format, also unkomprimiert, speichern, so sollten Sie dies nutzen. So lassen sich Ihre Bilder später am Computer viel besser nachbearbeiten.

Fazit 😉

Die Regeln verinnerlichen Sie am besten, indem Sie viel fotografieren. Also raus mit der Kamera … and have some fun …

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