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Der Weg zum organisierten digitalen Fotoarchiv

Update vom 26.12.2019

Mein Foto-Workflow hat sich in den letzten Monaten verändert, da ich gemerkt habe, dass mein erster Ansatz doch zu kompliziert ist.

Bildschirmfoto vom 2019 12 26 09 47 05Der Ansatz mit Jahr ist geblieben. Neu ist das der Tag an dem das Foto entstanden ist und der Ort im Verzeichnis auftaucht. Im Verzeichnis darunter finden sich die drei einzelnen Arbeitsschritte wieder.

01-IN: Hier werden die Dateien aus der Kamera abgelegt. Mit dem Programm XN_View_MP benenne ich diese Dateien um und verschiebe in des darüberliegende Verzeichnis (hier: 2019-01-01 – SPO Buddy).

02-WORK: Verzeichnis für Kopien und weitergehende Verarbeitungen.

03-OUT: Hier werden die entwickelten JPG Dateien abgelegt. Jeweils in ein weiteres Verzeichnis welches die Verwendung kennzeichnet (z.B. Webauftritt oder fotocommunity).

Als Tools benutze ich darktable als führendes Verwaltungs- und Entwicklungs-Tool. Zum Umbenennen und Verschieben kommt wie schon erwähnt XN_View_MP zum Einsatz.

Mit darktable sichte ich die Bilder, bewerte und entwickele diese. Das anschauen und präsentieren wird mit digiKam erledigt.


Früher war es einfacher, die Ordnung über die Bilder zu behalten. Ein Film, 36 Aufnahmen –> Dia und oder als Bild, <– hier konnte der Hobbyfotograf mit einfachen Mitteln den Überblick behalten. Doch heute, wo jedes Handy und jede Kamera digitale Bilder in Massen erzeugt, werden wir förmlich erschlagen von der Bilderflut.

Mit dem Thema Archivierung und wiederfinden von Bildern, beschäftige ich mich schon eine ganze Weile. Perfekt ist mein Ansatz noch nicht aber es entwickelt sich in die richtige Richtung.

Wie können Bilder sicher gespeichert werden.

Zentraler Punkt in meinem Netzwerk ist ein Netzwerkspeicher (NAS) von Synology. In dieser NAS befinden sich gespiegelte Festplatten. Wöchentlich wird davon ein Backup erzeugt. Dieses Backup wird an einen anderen Ort ausgelagert.  Der Zugriff im Netzwerk ist für Windows, Apple und Linux Geräte gewährleistet. Auf der Synology läuft zusätzlich  eine Applikation die die Fotos per Browser oder per App zur Verfügung stellt.

photostation

Eindeutige Namen der Fotos

Bilddateien von Fotokameras werden meist im Schema IMGxxxx,jpg gespeichert. Dieser Name ist zum einen nicht eindeutig und zum anderen nicht sehr aussagekräftig.

Deshalb habe ich mich entschieden, jedes Bild eindeutig und aussagekräftig zu benennen. Die Eindeutigkeit erzeuge ich über den Zeitstempel (2019-06-15@10-30-31). Jedes Bild hat hier einen Eigenen. Die Aussage erziele ich über drei W-Fragen (wo:Ort, wie:Handy/Kamera, was:Objekt/Person.

2019-06-15@10-30-31-wo-wie-was.jpg

Es gibt viele Tools die eine Stapelverarbeitung  zur Umbenennung von Fotos anbieten. Ich möchte hier meine Lösung unter Linux kurz beschreiben. Ich setze das Programm XNview_MP ein. Es ist kostenlos für Windows, MacOS und Linux erhältlich.

xnview

Organisieren der Fotos auf dem Filesystem

Eigentlich wollte ich das sehr flach gestalten, da die Bilder mit Hilfe von digikam oder XNview getaggt werden und über die Suche schnell gefunden werden können. Ich habe mich aber anders entschieden.

Filesystem

2019 – Jahr

02 – Monat

JPG-Bearbeitet (Ergebnis aus Bildverarbeitung)

JPG-Kamera (Bilddaten der Kamera/Handy im JPG-Format)

RAW (RAW-Dateien von Handy und Kamera)

Dies ist noch nicht das Ende, sondern ein derzeitiger praktischer Ansatz.

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