Vaultwarden: Passwörter und geheime Links sicher selbst hosten
Einleitung
Passwörter sind der Schlüssel zu fast allem: Banking, Server, Cloud-Dienste, private Daten.
Trotzdem liegen sie oft verteilt in Browsern, Notizen oder Drittanbieter-Clouds.
In diesem Artikel zeige ich, warum ich mich bewusst für Vaultwarden entschieden habe, wie ich damit Passwörter und geheime Links sicher selbst hoste – und warum das im Alltag einfacher ist als gedacht.
Warum ein Passwortmanager Pflicht ist
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Ein Passwort pro Dienst
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lang, komplex, einzigartig
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trotzdem überall verfügbar
Ohne Passwortmanager ist das nicht realistisch.
Warum Vaultwarden und nicht der offizielle Bitwarden-Server?
Vaultwarden ist eine schlanke, stabile Server-Implementierung, die mit allen Bitwarden-Clients kompatibel ist.
Meine Gründe:
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nur ein Docker-Container
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sehr stabil hinter Reverse Proxy
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identische Apps & Browser-Extensions
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ideal für Einzelanwender & Home-Lab
👉 Optisch gibt es keinen Unterschied, da die Oberfläche aus den Bitwarden-Clients stammt.
Was gehört in Vaultwarden?
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Passwörter (privat & beruflich)
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Admin-Zugänge (NAS, Proxmox, Server)
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Banking-Zugänge
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geheime Links
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Secure Notes (PIN-Hinweise, Tokens, API-Keys)
Regel:
Alles, was geheim ist → Vaultwarden
Sicherheit ohne Stress
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Master-Passwort
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2FA (Authenticator)
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Recovery-Codes als Notfalllösung
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Admin-Panel als letzte Rückfallebene
Backup & Restore
Ein Ordner reicht:
Ein tägliches Backup – fertig.
Fazit Teil 1
Vaultwarden bietet maximale Sicherheit bei minimalem Aufwand.
Für Einzelanwender ist es aktuell die beste Lösung.